Propaganti: A weapon of myth destruction
A weapon of myth destruction

Ein Rückblick. Teil 1. – Bis 1919.

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  Herero Aufstand glϋcklich ϋberstanden und Wiederaufbau bis zur nächsten  Überraschung. 

Auf Ondekaremba ging es nun wieder aufwärts, obwohl hin und wieder mit Dϋrrejahren zu kämpfen war. Es waren vier Söhne geboren (später kam noch eine Tochter dazu), und man war guter Dinge. Neben dem Farmbetrieb ϋbernahm Erich Rust verschiedene Posten, die fϋr den Aufbau dieses unterentwickelten Gebietes förderlich waren: Mitglied in der Entschädigungskommission und im Farmerverein, Beisitzer beim Obergericht, Landrat, Landbank und der Genossenschaftsbank. Durch die beschränkten Transportmöglichkeiten war die schulische Ausbildung der Kinder eine echte Herausforderung für die ganze Familie. Verschiedene “Hauslehrer” erledigten das, so gut es ging, aber auf lange Sicht war es keine Lösung. So entschloss man sich, den ältesten Sohn fϋr einige Zeit nach Deutschland zu schicken. Im Jahr 1914 reiste Mutter Gerda Rust mit dem ältesten Sohn nach Deutschland, nicht ahnend, dass der Ausbruch des Krieges sie dort fϋr 5 Jahre festhalten sollte. Zum Glϋck konnten Gerdas Eltern, Gustav und Camilla Fels, die seit 1910 auf Ondekaremba  wohnten, ihre Abwesenheit etwas ausgleichen.

“Das zivilisierte Europa war sprachlos, als die Nachricht vom Attentat die Runde machte. Franz Ferdinands Onkel, der greise Kaiser Franz Joseph stand unter Schock. Man forderte Vergeltungsmassnahmen. Jetzt war die Geheime Elite gefragt. Seit gut zehn Jahren arbeiteten sie auf den grossen europäischen Flächenbrand hin, nun bedurfte es sorgfältiger Planung. Es galt den berechtigten Zorn soweit hochkochen zu lassen, dass ein Krieg unausweichlich wurde. Allerhöchste diplomatische Fähigkeiten waren jetzt ebenso vonnöten wie politisches Know-how, dazu die Mitarbeit der Presse, Fingerfertigkeit und nackte Lϋgen. Der grosse Preis – der Krieg mit Deutschland – war zum Greifen nahe. Und nicht nur das: ein Krieg der vermeintlich von Deutschland begonnen wurde. Ein Krieg, der Deutschland ein fϋr alle Mal von der Karte fegen und die Vorherrschaft der britischen Rasse bestätigen wϋrde.” (Verborgene Geschichte, Docherty & Macgregor, Seite 283).

Die Secret Society war in ihrer sorglosen Selbstϋberschätzung inzwischen gewaltig gewachsen. Ermuntert seit dem Abgang Bismarcks, mit Eingeweihten in Belgien, Frankreich, Russland und USA, und diese sassen natϋrlich nicht untätig herum. Prominente Mitglieder neben Rhodes (zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben, nicht ohne vorher noch mit dem Glen Grey Gesetz die Apartheit eingefϋhrt zu haben) waren Milner, Roberts, Smuts, Balfour, Edward VII, (der trickreiche, im Bordell und in der Aussenpolitik) Grey, Asquith, Haldane, George, Churchill, Brett/Esher, Poincare, Iswolski, Paul Warburg und der Scheinwerfer Lord Natty Rothschild. Die Bankiers werden mit vollem Namen erwähnt, da ihre Häuser das elende Treiben generationsϋbergreifend mitfinanzieren.

Alexander Solschenizyn berichtete in seinem Buch “Zweihundert Jahre zusammen” ϋber die Vorgänge in Russland zu jener Zeit. Ungewollt hat er demonstriert, wie ein gefeierter Nobelpreis gekrönter Historiker ohne Umwege  in der untersten Schublade verschwinden kann, wenn er ein Tabu-Thema anpackt.

“Zum Erfolg der Zionisten” trug auch die (kurz vor den Wahlen veröffentlichte) Erklärung des englischen Auβenministers Balfour bei (ϋber die Grϋndung einer “nationalen Heimstätte” fϋr die Juden in Palestina  1917), “die von der Mehrheit der russischen Juden mit Begeisterung aufgenommen wurde. In Moskau, Petrogard,Odessa, Kiew und vielen anderen Städten fanden festliche Umzϋge, Kundgebungen und Gottesdienste statt.  (Kleine Jϋdische Enzyklopedie, Band 7, S.381) … Der tiefsinnige M. Heifez ruft in Erinnerung, dass der Oktoberumsturz zeitlich genau mit der Balfour-Erklärung zusammenfiel, dem ersten reellen Schritt auf dem Weg zur Schaffung einer selbstständigen jϋdischen Staatlichkeit … Wie doch die Ereignisse zusammentrafen, inspiriert von einer Laune der Geschichte: Ausgerechnet im März 1917 rϋckten die englischen Truppen auf Jerusalem vor! Bereits am 19. März stand in einem Aufruf der Odessaer Zionisten: Nun ist “die Zeit gekommen, in der sich die Staaten auf nationaler Grundlage neu organisieren. Weh wird ϋber uns kommen wenn wir diesen historiscen Moment ungenutzt verstreichen lassen.” … Noch weitaus zahlreicher, zu Hunderten, strömten nun Juden aus den Vereinigten Staaten nach Russland, die einen vor langer Zeit emigriert, die anderen Revolutionäre oder Männer, die sich der Wehrpflicht entzogen hatten. Jetzt betitelte man sie als ‚Revolutionärskämpfer‘ und ‚Opfer der Zarenzeit‘ … Aber Trotzkij war nicht mit dem windigen russischen Reisepass unterwegs, sondern mit einem soliden Amerikanischen, der ihm aus unerklärlichen Grϋnden während seines kurzen Aufenthalts in den Staaten ausgestellt worden war. Er befand sich zudem im Besitz einer beträchtlichen Geldsumme, deren Herkunft im Gang der Ermittlungen nicht geklärt werden konnte…..Viel umfangreicher und noch dazu sehr wohlbegrϋndet waren die Hoffnungen , die die bolschewistische Fϋhrungsspitze in die Spitze der Finanzwelt der Vereinigten Staaten setzte…..Schimon Dimantstein gibt wieder,  welche Gedanken Lenin ihm gegenϋber aussprach. ‚Was der Revolution einen grossen Dienst erwiesen hat, ist der Umstand, dass sich wegen des Krieges eine bedeutende Zahl von Juden, die zur mittleren Intelligenzija gehörten, in den russischen Städten aufhielten. Sie durchbrachen den Generalstreik, mit dem wir unmittelbar nach der Oktoberrevolution konfrontiert waren und der fϋr uns äusserst gefährlich war. Die jϋdischen Elemente…retteten dadurch die Revolution, als sie in Gefahr war‘. Lenin hielt es ‚nicht fϋr sinnvoll, diesen Moment in der Presse besonders hervorzuheben‘. ( A. Solschenizyn, 200 Jahre Zusammen).