Propaganti: A weapon of myth destruction
A weapon of myth destruction

Ein Rückblick. Teil 2. – Bis 1939.

Die bekannten Autoren, Aldous Huxley (1898 – 1963) – Brave New World. , 1932, und George Orwell (1903 – 1950)  – Nineteen-Eighty-Four. , 1949, konnten die Machenschaften aus der Nähe beobachten. Huxley war der Ansicht, dass die Dinge die wir lieben, uns zerstören. Orwell meinte, dass die Dinge die wir hassen uns zerstören. Am Ende ist es wohl eine Kombination der beiden Szenarien, die uns kontrollieren will.  Orwell prägte bekannte Ausdrücke wie z.B. Big Brother, thought police, memory hole, newspeak, double think, unperson und thought crime. Zum Glück hatte Edward Bernais schon 1928 sein, für die Elite wichtiges Werk, Propaganda veröffentlicht und ihnen zusätzliche Werkzeuge in die Hand gelegt. Die Warnung von Jaques Ellul in seinem gleichnamigen Werk – Propaganda – veröffentlicht 1962, kam leider zu spät. 

„Handlungen machen die Wirkung der Propaganda unumkehrbar. Wer gehorsam einer Propaganda gegenüber handelt, kann nie wieder zurück. Er muss wegen seines Handelns in der Vergangenheit jetzt an die Propaganda glauben. Er muss von ihr seine Rechtfertigung und seine Autorität beziehen, ohne die sein Handeln ihm absurd und unrecht erscheinen würde, was unerträglich wäre. (Jaques Ellul. Propaganda.) 

Wer will schon gerne sein Gesicht verlieren? Ein Blick auf die Funktionseliten im Bundestag, im Jahr 2019, genügt, um die Frage ausreichend zu beantworten. 

Nachdenkliche Revisionisten haben die Frage gestellt: Kann eine prominente Person oder hoher Beamter, der diese oder jene erfundene Begebenheit oder Gräueltat als echt hingestellt hat, der ekelhafte, kriegstreibende Verbrecher als nette Menschenfreunde angepriesen hat, kann der  jemals von seiner „Erkenntnis“ abrücken? 
Ellul würde es bezweifeln. Handeln, sagt er, bis zu einem gewissen Punkt fortgeschritten, macht Glauben überflüssig.