Propaganti: A weapon of myth destruction
A weapon of myth destruction

Ein Rückblick. Teil 2. – Bis 1939.

Napoleons Antwort [auf einem aufgebauschten Skandal fundiert] war die Kriegserklärung! Ganz Frankreich schäumte. Der Boche hatte es gewagt, einen Franzosen durch einen Lakaien abweisen zu lassen… 
Moltke mobilisierte so schnell, dass die deutschen Truppen die Westgrenze überschritten, ehe sich noch Napoleon in Bewegung gesetzt hatte…In 40 Tagen war die Französische Armee aufgerieben…Nach der Schlacht bei Sedan, ϋbergab Napoleon III. dem greisen König der Preussen den Degen zum Zeichen der Kapitulation…Die französische Republik fϋhrte den Krieg weiter…[Mit englischem Geld und Waffen, welchem Bismarck mit einem genialen diplomatischen Schachzug ein Ende bereitete] Die Republik kapitulierte, Frankreich war am Ende…Bismarck hat damals, wie stets, einen milden Frieden diktiert. Sie wissen Ja: Bereits drei Jahre nach Versailles hatte Frankreich schon wieder eine grössere Streitmacht als ganz Deutschland…1890 wurde Fϋrst Bismarck entlassen…Am gleichen Tage, als Bismarck ging, war der russische Gesandte Graf Schuwalow nach Berlin gekommen, um den alten Bϋndnisvertrag zu erneuern. Mit tiefem Befremden sah er an Bismarcks Tisch einen anderen Mann sitzen. So gewaltig war das persönliche Ansehen des alten Reichskanzlers, dass er zögerte…Nun – er wurde der Mϋhe enthoben. Der junge Kaiser lehnte drei Tage später die Erneuerung des Vertrages als nicht nötig und die anderen Mächte irritierend ab. In dieser Stunde und mit diesem Wort hat Wilhelm der Zweite ϋber das Deutsche Reich das Todesurteil gesprochen…Der neue Bϋndnispartner der Russen stand schon mit offenen Armen da: Frankreich. Die grosse Zange war angesetzt… Durch England und Frankreich ging ein befreites Aufatmen, begann ein geschäftiges Konferieren“. (Joachim Fernau. Deutschland, Deutschland ϋber alles…von Anfang bis Ende.) 
 
Dieser Mann, hatte es geschafft, 39, von fremden Mächten konstruierte, deutsche Kleinstaaten mit jeweils eigenen „Herrschern“ und Verwaltungssystemen, wieder zu vereinigen. Der Mann, dem die gnadenlose Ausbeutung der Kolonien unsympatisch war, der sich statt dessen auf die Entwicklung der heimischen Wirtschaft konzentrierte, obwohl  er wusste, dass, „Die einzige Möglichkeit, die deutsch-englischen Beziehungen zu verbessern, wäre, unsere wirtschaftliche Entwicklung zurϋckzuschrauben.Und dies ist nicht möglich.“  Unter seiner Regie wurde die Handelsflotte ausgebaut, wurden wirtschaftliche Verbindungen ausgeweitet. Der Bau der Anatolischen Bahn-Linie wurde begonnen, ein Projekt, das später zur Berlin-Bhagdad Bahn ausgeweitet wurde. Kein Wunder, dass in Paris, (seit dem grossen Freimaurerkongress 1889 dort), in London und selbst in Moskau, wie A. Solschenizyn in „200 Jahre Zusammen“ berichtet, die vorher erwähnten Berufsrevolutionäre in grosser Zahl unterwegs waren. Es wurde eifrig verhandelt und manipuliert. Garvilo Princip der Attentäter von Sarajevo, (wie auch Herschel Grϋnspan, der 1938 Ernst von Rath in Paris ermordete) wurde mit grosser Warscheinlichkeit von langer Hand von der geheimen Elite geleitet, eine frϋhe Operation „unter falscher Flagge“.  
Vor diesem Hintergrund hatte kürzlich einer der öffentlich-rechtlichen Sender (ZDF. 5. Mai.2019) das Bedürfnis, folgendes von sich zu geben. „Deutschland hat eine Geschichte der kriegerischen Auseinandersetzung mit praktisch allen Nachbarstaaten.“ So kann die Geschichte von mehreren Jahrhunderten, mit einer kleinen Unterschlagung auf den Kopf gestellt werden. Vorausgesetzt, das Publikum ist schon jahrelang entsprechend konditioniert worden, um solche Sprüche widerspruchslos zu schlucken. 

Zurück zu den Machenschaften im Rahmen der „Friedensverhandlungen“ von Versailles. 

Ähnlich wie am Rhein, war im Osten ebenfalls das Imperiale Fieber ausgebrochen. Bereits vor Beginn der Pariser Verhandlungen, im Dez. 1918 besetzten Polnische Streitkräfte das Posener Land und versuchten, Westpreussen zu erobern. Danach betrieb Polen eine aggressive Aussenpolitik, die bis 1939 kein Ende fand. 

1919. Einmarsch in Ostgalizien und Ostlitauen. 
1920. Einfall in die von den Sowjets besetzte Ukraine und in das Olsa-Gebiet.  
1921. Versuchte Eroberung Oberschlesiens. 
1933. Landeten Polnische Truppen auf der, zur Freien Stadt Danzig gehörenden Westerplatte. 
1938. Besetzung sechs slowakische Grenzkreise in den Karpaten. 
1939. Aggression erreicht ihren Höhepunkt. Grenzüberschreitungen (Allein zwischen 25 – 31 Aug. – 
43 dokumentierte Fälle) mit Todesopfern, abbrannten deutschen Höfen, Zollbeamte erschossen und Verkehrsflugzeuge beschossen. 

Der britische Botschafter Neville Henderson schrieb am 16. August 1939 an seine Regierung: „Wenn ein Waffenstillstand bewahrt werden soll – und dies ist die letzte Hoffnung -, dann muss die Misshandlung der deutschen Minderheiten in Polen beendet werden.“  Im Manchester Guardian stand am 17.1.1930 zu lesen. 
„Die Ukraine ist unter polnischer Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weissrussland kann man dasselbe mit noch grösserem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten auf dem Papier und in der Wirklichkeit.“   (http://www.michaelgrandt.de) 
Die aggressive polnische Politik hatte es in wenigen Jahren geschafft, aus den mehrheitlichen Nationaliäten, Minderheiten zu machen. 

In der polnischen Zeitschrift – Liga für Grossmacht – konnte man 1929 lesen: „Im Krieg mit den Deutschen wird es keine Gefangenen geben und keinen Raum für menschliche Gefühle. Da werden wir die Welt staunen machen für die ungewöhnlichen, die menschliches Mass übersteigenden blutigen Opfer, mit denen wir die Schmach der Kränkung abwaschen, die wir von den Deutschen erfahren haben.“  Und weiter 1937 „Der Kampf zwischen Polen und Deutschland ist unausbleiblich. Wir müssen uns darauf systematisch vorbereiten. Unser Ziel ist ein neues Grunewald in den Vororten von Berlin, d.h. die Niederlage Deutschlands muss von Polnischen Truppen in das Zentrum des Territoriums getragen werden, um Deutschland im Herzen zu treffen. Unser Ideal ist ein Polen im Westen mit der Oder und Neisse als Grenze. 
Preussen muss für Polen zurückerobert werden, und zwar das Preussen an der Spree. Die Welt muss zittern vor dem deutsch-polnischen Krieg. In die Reihen unserer Soldaten müssen wir den Geist unbarmherziger Rache tragen. 
Vom heutigen Tag wird jede Nummer dieses Blattes dem kommenden Grunewald in Berlin gewidmet sein.“