Propaganti: A weapon of myth destruction
A weapon of myth destruction

Ein Rückblick. Teil 2. – Bis 1939.

So wurde das Schicksal Deutschlands vorprogrammiert, wie es viele Jahre später mit Hussain und Gaddafi geschehen sollte. „Wer nicht hören will muss fühlen.“

Lobbygruppen und Roosevelts Betreuer drängten auf Krieg, um ihre schwindsüchtigen Geschäfte wieder in Gang zu bringen. So machte sich Roosevelt persönlich auf den Weg, die Südamerikanischen Länder vor der Gefahr, die von den kriegs/expansionslüsternen Hunnen ausging, zu warnen. Er schämte sich nicht, zu behaupten, dass Deutschland gewisse Südamerikanische Länder überfallen und unterjochen wollte.

Gehetzt wurde unter den Alliierten des vorherigen Krieges – Polen, Frankreich, England und Russland, aber der entscheidende Druck kam aus Washington. U.S. Botschafter Joseph Kennedy, sagte 1945 rückblickend. „Weder die Franzosen noch die Briten hätten aus der deutsch-polnischen Frage einen Kriegsgrund gemacht, wenn nicht Washington dauernd gebohrt hätte.“  Der U.S. Senator H.Fish äusserte sich 1989 ähnlich. „Hätte Roosevelt die Einmischung unterlassen, die darin bestand, England und Frankreich im Glauben zu belassen, Amerika würde ihre Schlachten schlagen, dann wären sie eine friedvolle Übereinkunft eingegangen…Die Kriegshysterie wurde zur Raserei angeheizt. Die Hasskampagne ging vom Weissen Haus aus.“

In England fiel der Pressekonzern des 1917 geadelten Lord Northcliffe (alias Stern, dann Hamsworth) besonders auf als eifriger Hetzer. Er selbst erklärte, dass 52 englische, russische, französische und italienische Blätter den Krieg gemacht hätten und die öffentliche Meinung der ganzen Welt vergiftet haben. Zur Irreführung der Leser bedienten sich die gekauften Journalisten gerne einer Auswahl von Kampfbegriffen, wie sie heute noch üblich sind. Freiheit, Recht, Menschlichkeit, Humanität und Fortschritt, Kampf gegen die Barbarei, Despotismus und Fanatismus. Anleitungen zur Massensuggestion, zum „Induzierten Irresein“ (wie Professor Emil Kraepelin es nannte) wurden von Logenblättern verbreitet. (Schröcke)

Der Chef der englischen Abteilung für psychologische Kriegsführung, Sefton Delmer, war ein Meister in seinem Fach. Josef Göbbels hatte dem nicht viel entgegenzusetzen.

Die Siegermächte des Ersten Weltkriegs sind auf Hitlers anfängliche Angebote, Rüstungsbegrenzungs-
abkommen abzuschliessen, nicht eingegangen. Immerhin hat die deutsche Reichsregierung zwischen
Februar 1932 und Mai 1935 den Siegermächten sechsmal Angebote unterbreitet, gemeinsam und im Einvernehmen auf Angriffswaffen zu verzichten, den Bombenkrieg zu ächten, Luftstreitkräfte abzuschaffen, die Zahl der Schiffe, der Panzer und der schweren Artilleriegeschütze festzulegen und die deutsche Luftwaffe auf 50%
der französischen zu begrenzen und die deutsche Flotte auf 35% der Britischen. Jedoch die Siegermächte hatten nicht das geringste Interesse daran, die eigene Rüstung einzuschränken. (Quelle: Gerd Schulze-Rhondorf. Der Krieg der viele Väter hatte. Zitiert in Lebendige Geschichte.)

Zu dem Thema äusserte sich Hitler im Jahre 1935 so:  „Eine mittlere Granate kostet 3.500 Mark. Ein kleines Eigenheim für eine Arbeiterfamilie kostet 3.500 Mark. Wenn ich aufrüste, brauche ich mindestens 10 Millionen Granaten. Sie werden dann in den Arsenalen liegen und Niemand wird mir dafür dankbar sein. Wenn ich aber 10 Millionen Arbeiterwohnungen baue, werde ich mir den Dank des Grossteils meines Volkes sichern. Wie sollte ich da nicht wünschen, dass die anderen abrüsten, um mir die Aufrüstung zu ersparen? Aber inmitten eines bis an die Zähne bewaffneten Europas kann Deutschland nicht unbewaffnet bleiben.“ (O. Abetz 1951. Zitiert von H. Schröcke in Kriegsursachen, Kriegsschuld.)

Aber der bevorstehende Krieg war eine beschlossene Sache, und man neigt dazu, dem Urteil Paul Rassiniers Glauben zu schenken. …“dass das Schicksal der Welt in den Händen zweier dem körperlichen Verfall ausgelieferter Geisteskranker gelegen hat.“

Wir wissen heute, dass es nicht nur zwei „Geisteskranke „ gab. Auch östlich von Deutschland liefen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Die Pogrome, die an den deutschen Bewohnern in polnisch besetzten Gebieten verübt wurden, wurden bereits erwähnt. Polen verfolgte nur nationale Interessen, wogegen der Kommunismus in Russland weit gesteckte Ziele hatte.

„Im Jahre1928 hatte die Sowjetunion den konzentrierten Aufbau der Schwer- und Rüstungsindustrie mit ihrem   ersten Fünfjahreplan in Angriff genommen, der noch finanziell und mit Planung von Grossanlagen von den USA unterstützt wurde… Zeitlich ähnlich wie das Management für die Wahl Roosevelts zum Präsidenten, hatte ab 1928 die russische Aufrüstung eingesetzt, lange bevor an Hitler als Reichskanzler zu denken war und dessen NSDAP noch eine unbedeutende Splitterpartei darstellte…Es war die heimliche Mobilmachung. Die sowjetische Führung bereitete die Rote Armee und das gesamte Land auf die Eroberung Deutschlands und ganz Westeuropa vor…Der endgültige Entschluss, den Krieg zu beginnen, wurde von Stalin am 19. August 1939 getroffen.“ (Schröcke.)

Stalin selbst äusserte sich in einer Rede, die nie veröffentlicht wurde, am 5. Mai 1941 wie folgt: „Der Plan des Krieges ist bei uns fertig…Im Lauf der nächsten zwei Monate können wir den Kampf gegen Deutschland beginnen. Es besteht ein Friedensvertrag mit Deutschland, aber das ist nur eine Täuschung oder eher ein Vorhang, hinter dem wir offen arbeiten können.“ (H. Diwald, zitiert von H. Schröcke.)